Weinland Österreich - Speziell Retzbach

Hier finden Sie die wesentlichsten statistischen Daten zum Weinbau.


Geschichte Retzbach


1425 wurde Mitterretzbach zum ersten Male genannt. Dies war die Zeit der Hussiten Kriege und die Ortschaft wurde durch die Hussiten zum Großteil zerstört.

1605 im Juni wurde Retz von Ungarn und Siebenbürgern unter den Fürsten Stefan Bocskay belagert. Die Retzbacher flüchteten nach Retz und wir finden unter den Verteidigern noch heute bestehende Namen wie Jakob Kargl, Georg Beier, Georg Berger.

1628 im Juni wurde wegen neuerlicher Kriegsgefahr (Ungarn, Siebenbürgen) die Torwache verstärkt und die Miterretzbacher mussten Schanzarbeit verrichten. Als Wachkommandanten finden wir Georg Lehner, Gefreiter.

1645 Schwedenkrieg.
In der Nacht vom 15. auf 16. März waren in Mitterretzbach von den Kaiserlichen Regimenten Picolomini und Pompejo 450 Mann einquartiert. Dieselben wurden im Schlafe von den Schweden unter Cornet Ruger von Ascheberg überfallen und erschlagen und das Dorf Mitterretzbach wurde an mehreren Stellen in Brand gesteckt. Das ist auch die Ursache warum man von Mitterretzbach sehr wenig Urkunden findet, denn viele sind den Flammen zum Opfer gefallen.

1742 7-jähriger Krieg
Am 19. Februar 1742 wurde Mitterretzbach durch die ziehenden Husaren gebrandschatzt.
Am 2. März 1742 zog der König Friedrich der Große durch Mitterretzbach nach Retz und abends wieder nach Znaim zurück.
Am 19. April 1742 wurde dann zur Danksagung für überstandene Feindesgefahr eine feierliche Prozession auf den heiligen Stein veranstaltet an der sich die gesamte Bevölkerung beteiligte.

Heute leben in der Gemeinde Retzbach ca. 1.000 Einwohner auf einer Fläche von 18,15 km2.
Seehöhe zwischen 242 m und 270 m.
(Hl. Stein: 350 m - Heimatdenkmal:284 m)

Weinbaufläche: 478 ha
Ackerland: 693 ha



Weinbau


Spanien 930.000 bis 1 Mio ha
gefolgt von Frankreich und Italien

Italien 44 Mio Hektoliter
gefolgt von Frankreich und Spanien

Global werden 30 Mrd Liter Wein hergestellt


Welche Rotweine gehören weltweit zu den besten und warum?
1. Bordeaux dominiert das Ranking mit Ikonen wie Cheval Blanc, Margaux, Latour, Mouton Rothschild und Pétrus
2. Italien prägt die moderne Weinwelt mit den Super Tuscans Sassicaia, Tignanello und Solaia
3. Spanien verkörpert mit Vega Sicilia ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Spitzenweinen der Welt
4. Zweitweine wie Petit Cheval oder Pavillon Rouge bieten einen zugänglicheren Einstieg in die Spitzenweingüter
5. Stilistisch dominieren Cuvées auf Basis von Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah sowie langlebige, komplexe Weine mit hohem Reifepotenzial
6. Australien - Penfolds Grange - Australiens flüssiges Gold
7. USA - Opus One – Juwel aus dem Napa Valley


Liste der besten 10 Weine der Welt:
1. Domaine de la Romanée-Conti, aus dem Burgund (Frankreich)
2. Château Pétrus, aus Bordeaux, (Frankreich)
3. Château Lafite-Rothschild, aus Bordeaux (Frankreich)
4. Château Cheval Blanc, aus Bordeaux (Frankreich)
5. Château Latour, aus Bordeaux (Frankreich)
6. Vega Sicilia aus Ribera del Duero (Spanien)
7. Château Haut-Brion, aus Bordeaux (Frankreich)
8. Château Margaux, aus Bordeaux (Frankreich)
9. Château Mouton-Rothschild, aus Bordeaux (Frankreich)
10. Penfolds – Grange Bin 95 Shiraz (Australien)

Ob Rotwein oder Weißwein, mit dem Coravin entnimmt man der Flasche einen Teil ihres Inhaltes, ohne den Korken zu ziehen.




Österreich 44.210 ha (alles lt. riedenkarte.at)

Niederösterreich 26.732 ha 79% weiß
Weinviertel 13.730 ha 79% weiß - alte Seite 14.001 ha - aus 2015
Wachau 1.285 ha 94% weiß
Thermenregion 1.821 ha 57% weiß
Carnuntum 812 ha 45% weiß

Wien 588 ha 84% weiß

Burgenland 11.538 ha 43% weiß
Neusiedlersee 5.959 ha 51% weiß
Mittelburgenland 2.026 ha 8% weiß
Eisenberg 525 ha 32% weiß (Südburgenland um Oberwart)

Steiermark 5.109 ha 82% Weiss



Retzer Land 7.596 ha 76% weiß
Grüner Veltliner 51%
Zweigelt 16%
Riesling 5,4%
Müller Thurgau 3,9%
Welschriesling 3,3%
Retz 853 ha 74% weiß
Grüner Veltliner 46%
Zweigelt 16%
Riesling 8,8%
Welschriesling 5,2%
Baluer Portugieser 5%
Müller Thurgau 3,8%

Retzbach 478 ha 73% weiß
ca 180 ha Tröpfchenbewässerung
693 ha Ackerland - 18,07 km2 groß - 1002 Einwohner
Grüner Veltliner 38%
Zweigelt 16%
Welschriesling 7,9%
Riesling 7,2%
Müller Thurgau 4,3%
Baluer Portugieser 3,4%
Chardonnay 3,1%
Muskateller 2,9%
Weißburgunder 2,7%
Blauburger 2,6%
Sauvignon Blanc 2,3%
Merlot 1,5%

Langenlois 1.194 ha 82% weiß
Grüner Veltliner 54%
Zweigelt 11%
Riesling 10%
Chardonny 3,3%
Müller Thurgau 2,9%



Weinsorten im Weinviertel

Weißweinsorten
1. Grüner Veltliner:
Die klare Nummer eins (ca. 50 % der Fläche), bekannt für den typisch pfeffrig-würzen Geschmack (Weinviertel DAC).
2. Welschriesling:
Gehört zu den traditionellen Sorten im nordöstlichen Weinviertel.
3. Weißburgunder (Pinot Blanc) & Chardonnay:
Gedeihen besonders gut im Raum Poysdorf und im feuchtwarmen Südosten.
4. Riesling:
Wächst vor allem auf den Urgesteinsböden im Westen (z. B. Röschitz) oder am Bisamberg.
5. Gelber Muskateller & Sauvignon Blanc:
Findet man vermehrt auf den leichten Sand- und Lössböden im südlichen Weinviertel.


Rotweinsorten
1. Zweigelt:
Die wichtigste und häufigste Rotweinsorte der Region (ca. 12–13 % der Gesamtfläche).
2. Blauer Portugieser:
Ist vor allem in wärmeren westlichen Weinorten wie Retz oder Haugsdorf traditionell verwurzelt.


OFFIZIELLE RIEDENKARTE